Kapstadt bestätigt erneut seinen Status als einer der wichtigsten Kultur-Hubs der südlichen Hemisphäre und bereitet sich darauf vor, ein Großereignis für alle Liebhaber der Körperkunst auszurichten. Am kommenden Wochenende, vom 13. bis 15. März, wird das berühmte DHL-Stadion im Stadtteil Green Point zum Austragungsort der achten jährlichen Südafrikanischen Internationalen Tattoo-Convention. Diese Veranstaltung ist längst über ein lokales Treffen von Künstlern hinausgewachsen und hat sich zu einem mächtigen Festival entwickelt, das Kunst, Musik und Lifestyle vereint und sowohl erfahrene Tattoo-Sammler als auch diejenigen anzieht, die gerade erst planen, ihre erste Tätowierung zu bekommen.
Tattoo-Kultur-Nachrichten
Triumph von Metal und Tattoos: Orchesterdirektor feiert Erfolg im Metallica-Wettbewerb
Die legendäre Band Metallica hat einmal mehr bewiesen, dass ihr Einfluss weit über die Stadien hinausreicht und in akademische Kreise vordringt und zu mutigen Taten inspiriert. Die Geschichte von Barry Flow, dem Direktor des Marching Bands Screamin’ Eagles des Bridgewater College in Virginia, ging viral, nachdem er den Erfolg seiner Schützlinge auf seiner eigenen Haut verewigt hatte. Nachdem die Band den ehrenvollen zweiten Platz im nationalen Marschband-Wettbewerb „For Whom The Band Tolls“ belegt hatte, der von den Metalheads selbst organisiert wurde, hielt Flow sein Versprechen und ließ sich ein groß angelegtes Tattoo stechen, das zum Symbol für Hingabe an die Musik und seine Studenten wurde.
Europäische Tattoo-Festivals: Ein Überblick über Veranstaltungen in Finnland und Frankreich
Der Februar gilt traditionell als Monat der Ruhe in der Unterhaltungsindustrie, aber nicht für die Welt der Kunsttätowierungen. Mitte des Monats, vom 13. bis 15. Februar, teilte sich die europäische Gemeinschaft der Künstler und Sammler in zwei große Lager: Die einen reisten in die nördlichen Gefilde Finnlands, die anderen genossen die orientalische Ästhetik in Frankreich. Diese Veranstaltungen zeigen deutlich, wie vielfältig und tiefgründig die moderne Tattoo-Szene geworden ist, die lokale Traditionen und globale Trends vereint.
Pete Davidson und Machine Gun Kelly: Blackwork als Weg zur Neukonstruktion der Persönlichkeit
Der 30. Januar 2026 markierte eine viel beachtete Premiere in der Streaming-Welt: Auf der Plattform Netflix erschien die Debütepisode des Videopodcasts „The Pete Davidson Show“. Der erste Gast im Studio, das sich direkt in der Garage des berühmten Komikers befand, war sein engster Freund – der Musiker Machine Gun Kelly (Colson Baker). Im Laufe des vertraulichen Gesprächs diskutierten der 35-jährige MGK und der 32-jährige Davidson nicht nur ihre langjährige „Bruderschaft“, die 2017 bei den Dreharbeiten zur Show „Wild ‚N Out“ entstand, sondern auch tiefgreifende psychologische Transformationen. Das zentrale Thema der Diskussion war die radikale Veränderung von Colsons Aussehen – sein monumentales Blackwork-Tattoo, das seinen Oberkörper und seine Arme vollständig bedeckt, was der Künstler selbst als notwendige „Folter“ für eine mentale Wiedergeburt bezeichnete.
AyyJay überdeckt Pooh Shiesty’s Namens-Tattoo: Drama und Cover-Up
In der Welt der modernen Tattoo-Kultur gibt es eine unausgesprochene, aber äußerst abergläubische Regel: Lass niemals den Namen deines Geliebten tätowieren, wenn du nicht bereit bist, dass dies zu einem „schwarzen Fleck“ für die Beziehung wird. Eine weitere Bestätigung dieser Theorie ist das Drama, das sich um das Model AyyJay und den bekannten Rapper Pooh Shiesty entfaltet hat. Vor dem Hintergrund aktiv kursierender Gerüchte über die neue Romanze des Künstlers mit India Love gab AyyJay in den sozialen Medien eine lautstarke Erklärung ab, die auf die baldige Beseitigung der Tintenmarke der Vergangenheit hindeutete. Das Mädchen machte deutlich, dass die Tätowierung mit dem Namen des Mannes keine Bedeutung mehr hat und „annulliert“ wird, sobald sie unter einer neuen Zeichnung verborgen ist.