Tätowierer aus Michigan bietet Tattoo für die Zerstörung einer Flock-Kamera an

Ein Scherz eines Tätowierers aus Michigan, den er in den sozialen Medien veröffentlichte, entwickelte sich zu einem viralen Fall mit zwei Millionen Aufrufen. Steven Jean, Inhaber des Modifikationsstudios The Alien Bodyshop, scherzte, dass er jedem, der eine Flock-Kamera zerstört, ein kostenloses Tattoo machen würde. Die Reaktion des Publikums war so ernst, dass die Geschichte zu Verhaftungen führte.

Wie der Scherz außer Kontrolle geriet

Alles begann als satirischer Beitrag: Der Künstler versprach ein Tattoo im Austausch für einen „Beweis“ der Zerstörung der Kamera. Der Beitrag sammelte etwa zwei Millionen Aufrufe, mehr als eine halbe Million Likes und fast 2500 Kommentare. Jean hatte nicht erwartet, dass die Leute das Angebot wörtlich nehmen würden. Einige Nutzer schickten ihm Fotos und Videos von beschädigten Kameras, und einer der Kunden berichtete, dass er dafür bereits verhaftet worden sei. Gleichzeitig, so der Künstler selbst, hätte er nichts gegen ein Tattoo im Flock-Stil gehabt – der Scherz sei einfach aus dem Ruder gelaufen.

Jean selbst betont, dass die Werbung niemals zu Vandalismus aufrief: Die Zerstörung von Privateigentum hat ernsthafte rechtliche Konsequenzen, und der Künstler wollte niemanden zu solchen Handlungen drängen.

Warum Flock gehasst wird

Hinter dieser Geschichte steckt ein weitaus größerer Konflikt. Flock Safety ist ein privates kommerzielles Unternehmen, das landesweit Kennzeichenleser und andere Videoüberwachungssysteme installiert. Die öffentliche Unzufriedenheit führte zu einer Welle von Vandalismus: Kameras werden zerstört, angezündet, blockiert. Die Polizei stellte sogar eine 3D-gedruckte Köderkamera auf und verhaftete einen Mann, dem drei Verbrechen vorgeworfen wurden. Einige Demonstranten agieren friedlich: Ein Bewohner Floridas bedeckte die Kameras mit Schildern, ein anderer „blendete“ die Objektive mit einem 3D-Drucker, ohne physische Schäden zu verursachen. Aber auch das beruhigte das Publikum nicht – im Internet wurde bereits eine Massen-

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