Hongkong, lange Zeit als einer der konservativsten Metropolen Asiens in Bezug auf Körperkunst angesehen, zeigt zum Jahreswechsel 2026 eine erstaunliche kulturelle Transformation. Die Straßen der Stadt, wo Tätowierungen einst ein Stigma der Zugehörigkeit zur kriminellen Unterwelt waren, füllen sich nun mit jungen Menschen, deren Körper mit eleganten Interpretationen klassischer chinesischer Motive geschmückt sind. Am 13. Januar 2026 stellten Experten die endgültige Formierung der „neuen Welle“ der Hongkonger Tattoo-Kunst fest, die nicht einfach westliche Trends kopiert, sondern tief über ihr eigenes Erbe reflektiert und alte Symbole in ein aktuelles Identitätsmanifest verwandelt.