Die Körperkunstindustrie erlebt einen umfassenden technologischen Wandel, der das Erlebnis der Interaktion zwischen Künstler und Kunde grundlegend verändert. Eines der Hauptprobleme in der Tattoo-Kultur war schon immer das sogenannte „Tattoo-Bedauern“ – das Phänomen des Bedauerns über ein gestochenes Tattoo, das oft nicht auf die Qualität der Arbeit zurückzuführen ist, sondern auf eine ungünstige Platzierung oder eine falsch gewählte Größe. Heute kommen jedoch Hochtechnologien zu Hilfe: Moderne Anwendungen mit Augmented Reality (AR) werden zum Goldstandard in professionellen Studios und ermöglichen es, ein Design mit fotografischer Genauigkeit „anzuprobieren“, bevor der erste Tropfen Tinte unter die Haut gelangt.