Die Welt des Profisports und die Kunst der Tätowierung überschneiden sich häufiger, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Für viele Athleten sind Körperzeichnungen nicht nur Schmuck, sondern eine Möglichkeit, wichtige Momente ihrer Biografie festzuhalten, ihre persönliche Philosophie auszudrücken oder ihren Leidenschaften Tribut zu zollen. Die Geschichte von Sergio Agüero, dem legendären Torjäger, hebt sich jedoch durch ihre entwaffnende Ehrlichkeit und eine leichte Prise Absurdität vom Durchschnitt ab. Seine berühmte Unterarmtätowierung in der elbischen Sprache aus J.R.R. Tolkiens Universum wurde zum Gesprächsthema für Millionen von Fans, doch der Fußballer selbst gibt zu: Hinter dieser Wahl steckte kein tiefgründiger Fan-Kult.