In einer Welt, in der Tätowierungen oft als Mittel zur Kaschierung von Narben oder zur Betonung der Individualität betrachtet werden, gibt es eine Kategorie von Menschen, für die Tinte nicht nur ein Schmuckstück, sondern eine zweite Hautschicht geworden ist. Das wohl eindrucksvollste Beispiel für diesen radikalen Ansatz am eigenen Körper ist Jill Hardener. Wenn Sie sich jemals gefragt haben, was passiert, wenn die Ästhetik des Berliner Techno-Undergrounds auf die Meisterschaft eines Tätowierers trifft, dann liegt die Antwort auf der Hand – buchstäblich, auf ihrer Hautoberfläche.