In einem kommunalen Kinderheim in Salford, Greater Manchester, haben Jugendliche jahrelang dauerhafte Zeichnungen auf ihrer Haut angebracht – und kein Erwachsener hat eingegriffen. Die britische Aufsichtsbehörde Ofsted, die Bildungs- und Betreuungsstandards überprüft, dokumentierte in ihrem Bericht ein Bild chronischer Gleichgültigkeit: Die Kinder beschafften sich selbst Tattoo-Ausrüstung, führten „Sitzungen“ in Schlafzimmern und auf der Straße durch, und die Betreuer konfiszierten statt Hilfe zu leisten ihre Busfahrkarten, was sie von Treffen mit ihren Angehörigen abhielt. Das Ergebnis der Prüfung ist die schlechtestmögliche Bewertung „Inadequate“ (ungenügend) und drei offizielle Anordnungen an den Stadtrat von Salford zur Beseitigung schwerwiegender Mängel.