Die moderne Tattoo-Industrie hat längst die Grenzen lokaler Studios überschritten und sich zu einem globalen Talentmarkt entwickelt, auf dem die Grenzen durch wahre Meisterschaft verwischt werden. Ein leuchtendes Beispiel für diese kreative Expansion ist Luis Miguel Hinestroza – ein 35-jähriger Künstler aus Medellín, Kolumbien, dessen Name heute in Fachkreisen der USA intensiv diskutiert wird. Vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren zog er nach Atlanta und wechselte nicht nur den Standort, sondern brachte auch den einzigartigen kulturellen Code der lateinamerikanischen Tattoo-Schule auf den fruchtbaren Boden des amerikanischen Marktes.