Lange Zeit blieb Südkorea ein Ausnahmeland, in dem das Stechen von Tätowierungen rechtlich einer medizinischen Prozedur gleichgestellt war. Dieser Status zwang Tausende talentierte Künstler, im Verborgenen zu arbeiten, und Millionen von Bürgern, die von einem Tattoo träumten, sich auf Grauzonen zu verlassen. Diese Ära geht jedoch offiziell zu Ende: Die Regierung des Landes beginnt mit der Integration des florierenden Body-Art-Marktes in die legale Wirtschaft.